Eigentlich ist die sogenannte Langsamstraße  im baurechtlichen Sinne die „Erschließungsanlage“  für die Einrichtung für Menschen mit Behinderungen.

Diese Einrichtung umfasst die Werkstatt (WfBM) und das Wohnheim.

Nicht nur um den Gedanken einer gelingenden Inklusion der Bevölkerung näher zu bringen, schuf der Verein noch das Café Suutje, ein Freizeitmagnet, in der Menschen mit Behinderungen gemeinsam mit dem Serviecepersonal an Wochenenden und Feiertagen in der Zeit von Mai bis September die leckersten Torten servieren.

Die Stadt Schortens unterstützte den Bau der Straße in dem sie es auch als Verbindungsstraße zwischen den Ortsteilen Glarum (Grafschaft/Accum) und Ostiem (Schortens, Schoost ) widmete, eine Erweiterung des Schortenser und Friesischen Radwegenetzes. Sie wurde zur schönsten Straße Deutschlands gewählt im im Beisein von Mike Krüger eingeweiht.

was ist nun  das Besondere an dieser Strasse? Einerseits schlängelt sie sich entlang der Gräben bis zur Einrichtung: „Der Weg ist das Ziel“ – so das Motto und es entstanden nach-und-nach Verweilstationen. Stationen, an denen die Passanten inne khalten können – Die Größte Windrose Deutschlands, Blumen bis 4 Meter Höhe können bestaunt werden, ein Hochsitz befindet sich einwenig abseits – als Gäseblick- , eine Puzzlestation , ein riesiges Memmoriespiel für die Kinder, eine Kuhstation ist im werden, bei der erklärt werden soll, was z.B. der Unterschied einer Ferse und eines Absetzers ist. auch eine „Höhle“ kann betreten werden: Ihr Sinn ging beim Bau der Frage nach: Was lebt eigentlich da unter unseren Füßen; in der Erde. Es ist die „Wurmstation“. Verweilen kann man auf jede Menge Sitzgruppen und einfach die Natur genießen.   Die Strasse wird von Bäumen gesäumt, die mittlerweile ein Ausmaß erreicht haben, dass man sie seitlich beschneiden müsste. Gigantisch ist die Blühwiese – zunächst zart und klein die Planzen, haben zum Herbst die Sonnenblumen die Regierung übernommen und bieten den Vögeln reichlich Nahrung.

 

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